***NEU*** Kurs 30 – SPORTSOUT – FULL BODY FRESH AIR

Montag um 19 – 20 Uhr / 10x
Start 28.04. – 14.07. 2025
KursgebĂŒhr*: Mitglieder 50 € / Nichtmitglieder: 100 €

Kursleitung: Simon Köhler, Fitnesstrainer B-Lizenz
TBK SportplatzgelÀnde am Faulbaum
Was du brauchst: geeignete Sportbekleidung, Sportmatte, GetrÀnk nach Bedarf

Die Fitness steigern und Muskulatur aufbauen, ganz ohne GerĂ€te und unter freiem Himmel. Ja, das geht â€“ĂŒberzeugt euch selbst! Mit abwechslungsreichen Kraft- und AusdauerĂŒbungen motivieren wir uns gemeinsam. Wir trotzen Wind und Wetter und wachsen ĂŒber uns hinaus. Jede*r kann mitmachen. Wir bieten geeignete Übungen fĂŒr die unterschiedlichen Fitness-Level. Auf Instagram unter Sportsout.de findest du ein paar Bilder zum Training.

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Basketball Herren 1 – Von der Herrman-Hepper-Hölle ins Final Four

Am vergangenen Freitag stand das langersehnte Derby an! Klub Kartell gegen die Echazballer.

Die kleine Halle in der TĂŒbinger Weststadt war ein Heimspiel fĂŒr beide Teams. FĂŒr den TBK eröffneten Benedikt Peißl, Rick Bilge, Dennis Werner, Maximilian Charlier und Thomas Zenkel. Der Klub startet mit Timo Fischer, Juro Masic, Benaissa Traore, Moritz Noeres und Dimo Alexandiris. Von Minute 1 an war Stimmung in der Partie und die Zuschauer beider Lager heizten ordentlich ein. Timo Fischer vom TSV Lustnau eröffnete mit den ersten Punkten und Rick Bilge konnte direkt mit einem Dreier antworten. Schlag auf Schlag wechselt die FĂŒhrung in den ersten Minuten und alle Spieler zeigten Feuer und Tempo, welches einem Revierderby wĂŒrdig war. Mit 14:18 endete das erste Viertel und der TBK konnte sich einen kleinen Puffer erspielen, der auch zu Beginn des zweiten Viertels mit einem 0:6 Run bestĂ€tigt wurde. Obwohl Klub Kartell fĂŒr seine WĂŒrfe aus der Distanz bekannt ist, fielen die WĂŒrfe vom Parkplatz nicht so wie gewohnt. IntensitĂ€t prĂ€gte die AnfĂ€nge des Spiels und einige Punkte wurden von der Freiwurflinie erzielt. TSV Lustnau versuchte oft aus dem Pick&Roll ihre GrĂ¶ĂŸe und Physis einzusetzen, wobei es durch das ein oder andere Foul der Echazballer schwer gemacht wurde einfache Punkte zu erzielen. FĂŒr einen kurzen Schock sorgte KapitĂ€n Dennis Werner, der sich den rechten Ringfinger hielt, und man konnte die Dislocation von der Spielerbank direkt erkennen und kurz darauf versorgen. Zum Aufatmen kam es nicht. Rebounds brachten die Jungs aus Lustnau wieder rein in die Partie und es stand zwischenzeitlich 29:29 bis Nico Schmid und Rick Bilge nochmal einen kleinen Run mit zwei Dreiern starteten. Es ging mit einer kleinen FĂŒhrung fĂŒr Kirchentellinsfurt in die Halbzeit 34:37. Klub Kartell konnte durch tempogereiche Einzelaktionen glĂ€nzen.

Wie beflĂŒgelt fiel ab der Mitte des dritten Viertels fast jeder Wurf fĂŒr die Jungs von der Echaz und die Defense konnte dem Klub Einhalt bieten, wodurch man zwischenzeitlich mit 17 Punkten 50:67 fĂŒhrte. Moritz Noeres ließ sich dies nicht gefallen, setzte noch einige Akzente, konnte sich durch die Zone durchtanken und am Brett gekonnt scoren. Allerdings war der TSV Lustnau bereits angezĂ€hlt, das physische Derby zehrte an den Spielern. Frust machte sich breit und es hagelte technische Fouls. Ende des vierten Viertels musste sich Timo Fischer mit einem Krampf frĂŒhzeitig auswechseln lassen und der Sieg war eingetĂŒtet. Am Ende scorten alle Spieler des TBK und mit einem Endergebnis von 79:95 ist der Einzug ins Pokal Final 4 geschafft.

Basketball Herren 2 – Coach Werner sagt Ade

Am Sonntag, den 06.04.25, bestritt unsere „Zwoide“ das letzte Saisonspiel in Kirchheim – und damit auch „The Last Dance“ fĂŒr Coach Dennis Werner. Es war ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Spiel.
Im ersten Viertel starteten die Echazballer stark und holten sich die FĂŒhrung. Vor allem Tjark Herzog und Yannik Beutler spielten dabei eine große Rolle. Schon beim AufwĂ€rmen zeigte Tjark mit seinen Dunks, dass er heute voll aufdreht. Das erste Viertel endete mit 24:21 fĂŒr unsere Echazballer.
Im zweiten Viertel wurde es noch spannender. Am Anfang zeigte Kfurt, was sie draufhaben, und baute die FĂŒhrung weiter aus. Gegen Ende des Viertels holte Kirchheim 4 jedoch gut auf. Es ging mit 40:39 in die Halbzeit.
Nach der Pause zeigte Kirchheim, dass sie das Spiel gewinnen wollen und wie treffsicher sie sind – mit ganzen fĂŒnf Dreiern in diesem Viertel. Kfurt konnte mit nur einem Dreier nicht mithalten. So gewann Kirchheim das dritte Viertel, und es stand nun 60:57 fĂŒr das Heimteam.
Das letzte Viertel stand an, und beide Mannschaften wollten als Sieger vom Platz gehen und gaben dementsprechend alles. Kirchheim mit weiteren vier Dreiern und Kfurt mit acht Zweiern. In den letzten sieben Sekunden traf Kirchheim noch den Siegesdreier und entschied damit das Spiel.
Leider konnten wir uns nicht mit einem Sieg von unserem Coach Werner verabschieden. Trotz der Niederlage war es ein sehenswertes Spiel und eine erfolgreiche Saison.

Basketball Herren 2 – Heimsieg

Wir schreiben Montag 20:30 in der neuen Sporthalle in Kirchentellinsfurt, eine ungewohnte Zeit fĂŒr ein Basketballspiel. Die meisten hatten ein hartes Wochenende und einen langen Arbeitstag hinter sich und trotzdem standen beide Mannschaften in voller Besetzung auf dem Platz.
Trotz der legendĂ€ren Feier am Samstag starteten die Zwoide mit einem 9:0 Run. Auch wenn die GĂ€ste aus Metzingen mit ein paar Dreiern ihr Bestes gaben konnte die Zwoide ĂŒberzeugen und mit 24:11 das erste Viertel beenden. Das zweite Viertel war ausgeglichener, aber die Metzinger konnten bis zur Halbzeit dank souverĂ€ner Defense-Arbeit den Vorsprung nicht verkleinern.
Das Thema Fairplay war ein sehr großes Thema, was auch von unserem Coach W. und einem der Gegenspieler mit netten Worten ausfĂŒhrlich diskutiert wurde. Die Emotion der Debatte gab dem ganzen Team nochmal Elan um den Sieg zu sichern und das am besten noch deutlich. Im dritten Viertel zeigten die Zwoide sich noch einmal von ihrer besten Seite, mit 25 Punkten Vorsprung konnten die Jungs somit ins letzte Viertel starten. GefĂŒhlt war es entschieden und somit wurde man auch lascher, die Metzinger konnten sich noch etwas ranarbeiten, aber am Ende war es doch ein sicherer Sieg fĂŒr die Zwoide mit einem Endstand von 78:59.

Basketball Herren 1 – Family, Freibier und Feierlaune: Echazballer machen den Deckel drauf!

Am Samstagabend (29.03.) hieß es zum letzten Mal in dieser Saison: Hochball in der Neuen Sporthalle. Und was fĂŒr ein Abschluss das war! Die Landesligameister der Herzen – auch bekannt als die Echazballer – empfingen zum finalen Akt der Saison die TUS Metzingen vor ca. 130 Zuschauern. Auf dem Papier ging es um nichts mehr, denn der Aufstieg war bereits zwei Wochen zuvor fix gemacht. Auf dem Parkett hingegen wurde noch einmal alles gegeben.

Mit einem furiosen 87:39 machten die Echazballer endgĂŒltig klar: Der Oberliga-Aufstieg ist keine Laune des Zufalls, sondern das Ergebnis harter Arbeit, Teamgeist – und gelegentlich auch eines leckeren Post-Workout-Shakes nach dem Freitagstraining.

Von Viertel zu Viertel: Metzingen verliert den Anschluss

Im ersten Viertel konnte Metzingen mit beherztem Spiel noch mithalten (20:14), doch danach wurde es einseitig. Die Echazballer zogen das Tempo an, verteidigten aggressiv in der Help-Defense, switchten clever in der Pick-and-Roll-Verteidigung und zwangen ihre Gegner zu zahlreichen Ballverlusten. Offensiv lief der Ball flĂŒssig durch die Reihen, mit starkem Spacing und viel Übersicht wurde immer wieder der freie Mann gefunden – sei es an der Dreierlinie oder beim Cut zur Baseline. Ab dem zweiten Viertel (21:10) war die Marschrichtung klar – und die GĂ€ste begannen, merklich auf dem Zahnfleisch zu gehen. Im Spiel brannte nichts mehr an – außer vielleicht ein paar mĂŒde Waden bei den GĂ€sten aus Metzingen.

Die beiden letzten Viertel (21:6 und 25:9) sprechen fĂŒr sich – ein klarer Beleg fĂŒr die Dominanz der Echazballer auf beiden Seiten des Courts. Trotz der deutlichen FĂŒhrung kam auf den RĂ€ngen nie Langeweile auf – die Stimmung blieb ausgelassen bis zur letzten Sekunde.

Captain Dennis on fire – Peissl sagt Servus wie eine Legende

AngefĂŒhrt wurde das Team von einem KapitĂ€n wie aus dem Lehrbuch: Dennis Werner legte 26 Punkte auf und ĂŒbernahm in gewohnter Manier Verantwortung. Ihm folgte Benedikt Peissl mit 17 Punkten – ein letzter großer Tanz, denn der langjĂ€hrige LeistungstrĂ€ger verabschiedete sich mit Standing Ovations vom Heimpublikum. Vor den stolzen Augen seiner Eltern und Freunde zeigte Bene noch einmal, warum sein Name in K’furt in einem Atemzug mit Legenden wie Dirkules genannt werden darf. Ein Abschied, wie er im Buche steht!

Oberliga-Feeling auf und neben dem Feld

Doch nicht nur auf dem Feld wurde geliefert. Das Drumherum erinnerte mehr an ein Stadtfest als an ein Basketballspiel: Freibier (solange der Vorrat reichte – Spoiler: er reichte nicht), frischer Kaffee vom Kaffeemobil der Roastbears, GrillwĂŒrste und GrillkĂ€se. FĂŒr die musikalische Halbzeitunterhaltung sorgten Tima und Niklas mit Gesang und Gitarre – eine Showeinlage, die selbst der Super Bowl Halftime-Show von Rihanna Konkurrenz machte.

Champagne Goggles und Champions Rasur

Nach dem Schlusspfiff hieß es: Champagne Goggles auf und „Oberliga, Oberliga, hey, hey!“ Im Anschluss an den letzten Tanz der Echazballer in der Landesliga nahm die heiß erwartete Duschparty ihren Lauf. Coach GĂ€rtner wurde feierlich mit Oberliga-Sekt getauft – und verließ die Kabine mit einer Frisur, die eher an ein schlecht kartographiertes Inselarchipel erinnerte als an einen geplanten Haarschnitt. Auch Captain Dennis bekam ein Make-over: Sein Bart wurde stilecht „verschönert“, wobei sich die Meinungen ĂŒber das finale Ergebnis durchaus unterscheiden.

One Family

Was bleibt von dieser Saison? Ein Team, das nicht durch Einzelstars glĂ€nzt, sondern durch Zusammenhalt – auf dem Feld, in der Kabine und neben dem Court. Der Schlachtruf „Family“ ist keine leere Phrase, sondern gelebte Wirklichkeit. Wer dieses letzte Spiel gesehen und die AtmosphĂ€re gespĂŒrt hat, weiß: Die Echazballer sind bereit fĂŒr die Oberliga. Sportlich, menschlich und tĂ€nzerisch sowieso.

In diesem Sinne: One, two, three – Family!

Basketball Season Closing

The court is ours – let’s take over the party 

Die Landesligameister der Basketball Herren 1 geben sich zum letzten Mal in dieser Saison die Ehre. Am Samstag, den 29.3.25, um 17.30 Uhr, steigt der finale Hochball in der Neuen Sporthalle. Zu Gast ist die TUS Metzingen. FĂŒr einen gebĂŒhrenden Abschluss der Meistersaison lassen wir uns nicht lumpen und kredenzen:

  • FREIBIER (solange der Vorrat reicht)
  • Essen vom Grill
  • Showacts und Kaffee

Wir freuen uns auf unsere treuen Fans und sagen auf diesem Wege nochmals Danke fĂŒr die UnterstĂŒtzung.

#FAMILY

Basketball Herren 1 – Von zĂ€h zu zauberhaft: EchazBaller dominieren zweite Halbzeit

Wer dachte, dass Physik im Basketball keine Rolle spielt, wurde heute eines Besseren belehrt, denn die EchazBaller und die Basketballer der BG-Bodensee trotzen der Schwerkraft und boten ein Spiel voller atemberaubender WĂŒrfe und spektakulĂ€rer Aktionen.

Das Spiel begann Ă€ußerst zĂ€h, im ersten Viertel lief offensiv kaum etwas zusammen, und statt spektakulĂ€rer Körbe dominierten vor allem die Schiedsrichterpfiffe das Geschehen. Fast schien es, als wĂŒrden mehr Fouls als Punkte auf die Anzeigetafel kommen, wĂ€hrend beide Mannschaften nach ihrem Rhythmus suchten (15:15 und 14 gepfiffene Fouls).

Auch im zweiten Viertel blieb die Offensive beider Teams weiter unter ihren Möglichkeiten. WĂ€hrend die BG-Bodensee zumindest das Punktniveau aus dem ersten Abschnitt halten konnte, fielen unsere EchazBaller sogar noch weiter zurĂŒck und erzielten nur 9 Punkte im zweiten Viertel. Immerhin griffen die Schiedsrichter nun seltener zur Pfeife. Doch das half wenig, das Spiel blieb weiterhin zerfahren. Das einzige Highlight war die rĂ€uberische Aktion von Maxi, der sich mal wieder nicht an das von Trainer GĂ€rtner aufgemalte System fĂŒr den letzten Angriff hielt und den Ball nicht Rick nach dem Einwurf passte, sondern den Ball selbst mit der Sirene in den Korb „schleuderte“ und somit die erste Halbzeit beendete (24:30).

Im dritten Viertel drehten die EchazBaller endlich auf und ließen ihren Gegnern keine Chance. Mit beeindruckenden 30 Punkten im dritten Viertel setzten sie sich deutlich ab, wĂ€hrend die Mannen vom Bodensee nur mĂŒhsam 11 ZĂ€hler aufs Scoreboard brachten. Maxi schien sich in seinem dreiwöchigen Urlaub wohl mehr mit Baseball und Football als mit Basketball beschĂ€ftigt zu haben, er servierte zwei punktgenaue PĂ€sse ĂŒber das ganze Spielfeld zu Thomas und Dennis, die sich nicht zweimal bitten ließen und die Fastbreaks souverĂ€n vollendeten. Die kleinste Garde der Echazballer rund um Nico, Bene und Luki verteidigten in diesem Viertel grandios und zwangen ihre Gegner zu etlichen Turnovers und schlechten Entscheidungen: ein kleines, aber feines Defensiv-Bollwerk (54:41).

Der Drops war gelutscht. Die EchazBaller ließen nichts mehr anbrennen und spielten die letzten 10 Minuten des Spiels souverĂ€n herunter und feierten nach der bitteren Niederlage der vergangenen Woche endlich wieder einen Sieg (78:65).

Einen letzten Hinweis gibt es noch, denn die Meisterschaft ist so gut wie in der Tasche, aber erst nach dem letzten Heimspiel am 29.03 um 17.30 Uhr wird es offiziell! Kommt vorbei und unterstĂŒtzt unser Team ein letztes Mal in dieser Saison und feiert mit uns, wenn wir den Titel und die Saison endlich perfekt machen!

Basketball Herren 2 – „Player #6“ gibt sich die Ehre – Eine Abschiedsgeschichte

Jahrelang fragten sich die Gegner der Zwoiden, wer dieser berĂŒchtigte „Player“ mit der Nummer 6 sein könnte. Kein anderer Spieler hinterließ einen so bleibenden Eindruck auf dem Feld wie der Echazballer mit der #6. Die Legenden um ihn nahmen zeitweise absurde Ausmaße an. Man erzĂ€hlte sich, er verteidige gleich fĂŒr drei Spieler, hechte nach jedem Loose Ball und sei gleichzeitig der Topscorer seines Teams. Was soll man sagen? Es stimmt alles! Hinzu kommen seine legendĂ€ren EinsĂ€tze ĂŒber 90 Minuten bei den Fußballern, um direkt im Anschluss in die Halle zu flitzen und dort mindestens die zweite Halbzeit zu dominieren.

Am vergangenen Sonntag gab sich Kaspar Meyer (Überraschung!) aka Player #6 ein letztes Mal die Ehre, in einem Spiel fĂŒr die Echazballer anzutreten. HĂ€tte die Kreisliga etwas Glamouröses wie „Es ist angerichtet“, dann wĂ€re der Tisch mehr als gedeckt gewesen! Das Team brannte darauf, den letzten Tanz mit Kaspar zu feiern. NatĂŒrlich sollte zum (sportlichen) Abschied ein Sieg gegen Bad Boll 2 her!

So kam es dann auch. In einem Spiel, in dem jeder noch einmal mit Kaspar auf dem Feld stehen wollte und durfte, endete es mit einem etwas unglamourösen 64:56. Aber darum ging es nicht. Bei noch 27 verbleibenden Sekunden wurde es emotional. Unter Standing Ovations der Zuschauer, Mitspieler und Wegbegleiter wurde Kaspar ausgewechselt. Da ging er vom Feld, unser MVP, zukĂŒnftiger Kreisliga-Hall-of-Famer und Teamkollege.

Lieber Kaspar, wir schĂ€tzen alles, was du dieser Mannschaft gegeben hast, und werden dich auf dem Feld vermissen! Auf den RĂŒcktritt vom RĂŒcktritt freuen wir uns schon jetzt 😉 Und wenn es nicht sein soll, dann eben auf das eine oder andere gemeinsame Bier!“

Basketball Herren 1 – LANDESLIGAMEISTER UND AUFTSIEG IN DIE OBERLIEGA

Die Echazballer sichern sich den Aufstieg in die Oberliga trotz Niederlage gegen Söflingen.

Mit breiter Brust, lauter Musik und beeindruckenden 13 Siegen in Folge in der Landesliga sind die Echazballer aus K’furt nach Söflingen gereist. Die Dritte der Söflinger gilt als Ă€rgster Verfolger und konnte im Hinspiel zu Hause noch mit 22 Punkten Differenz geschlagen werden. In der Halle angekommen roch es nach frischen Brötchen und beim AufwĂ€rmen quietschte der Hallenboden unter den Sohlen. Genug zum Vorspiel.

Der Start verlief wie beim ersten Date: Nach schĂŒchterner Anfangsphase, in der beide Teams die ersten 3 Minuten keine Punkte machten, legte K’furt los wie die Feuerwehr mit einem 8-0 Run, angefĂŒhrt von Thomas. Prompt drauf gefolgt eine Auszeit der Söflinger. Nach Umstellung auf eine Zone der Gegner konnten diese wieder herankommen, bis Rick zur Viertelsirene einen wunderschönen Dreier vom Parkplatz mit Brett (zĂ€hlt der eigentlich ohne Ansage?) zum 17:8 eingenetzt hatte.

Im zweiten Viertel konnte der Abstand von 9 Punkten sogar ausgebaut werden. Großen Anteil hatte hier Consti, der in 2 Minuten alle seine 6 Punkte erzielte. Zum Ende des Viertels wollten die Schiedsrichter auch mitreden und die zahlreichen Fans konnten einige FreiwĂŒrfe zwischen beiden Mannschaften bestaunen. Halbzeitstand 35:23 fĂŒr die Echazballer.

Weiter ging es im dritten Viertel mit der Dreiershow von Rick: 3 seiner insgesamt 5 getroffenen trifft er in diesem Viertel und hatte zugleich auch die schönste Aktion des Spiels. Beim Ballvortrag klebte sein Gegenspieler an ihm, Rick schiebt ihn mit seinem Bizeps einfach weg und swisht den Dreier zum 49:33. Sein Gegenspieler war so aufgebracht und hat vom Schiedsrichter direkt ein technisches Foul hinterher bekommen. Danach hatten sich die K’furter zu sehr auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Die Söflinger nutzten die Unkonzentriertheiten und verkĂŒrzten mit leichten Layups und zahlreichen weiteren FreiwĂŒrfen zum 50:57.

Das letzte Viertel wurde dann nochmal richtig spannend. Die Söflinger hatten sich heran gekĂ€mpft, ganz zum Unmut von Captain Dennis und Coach Dani. Beide holten sich jeweils ein T nach fragwĂŒrdigen Schiedsrichterentscheidungen. Die Schluckspechte der Echazballer freut’s, 2 BierkĂ€sten mehr. Auf einmal waren die Söflinger vorne, die das gesamte Spiel ĂŒber zurĂŒck lagen. Voller Wut stemmte sich Dennis mit 12 seiner insgesamt 18 Punkte in diesem Viertel dagegen, kann bei seinen unwiderstehlichen Drives zum Korb nur durch Fouls der Gegner gestoppt werden. 2 Minuten vor Ende war Söflingen nach einem Dreier von Dennis Namensvetter plötzlich 6 Punkte in FĂŒhrung. Dieser hatte sich so sehr nach seinem Dreier gefreut und ein paar böse Blicke Richtung K’furter Bank gebracht, was dem Schiedsrichter gar nicht gefiel. Zweites technisches Foul, Platzverweis. Dann kam die Dennis Show: Zuerst einen Dreier getroffen, woraufhin der Gegner komplett verwirrt mit voller Buchse beim Einwurf die Baseline ĂŒbertreten hat. Somit Einwurf fĂŒr die Echazballer. Layup Dennis mit Foul, Freiwurf getroffen, Ausgleich. Was ein Finish! Noch 45 Sekunden zu spielen. Nach guter Verteidigung rutscht Chris beim Switch leider aus, was zu einem getroffenen Dreier von Söflingen fĂŒhrt. Auszeit K’furt bei -3. Das starke Play von Coach Dani sollte zu einem Dreier von der heißesten Hand dieses Abends, Rick, fĂŒhren. Dieser wurde jedoch vorm Wurf gefoult und traf nur einen von zwei FreiwĂŒrfen. Immer noch -2 RĂŒckstand. Mit Stop the clock sollte der Abstand noch einmal verringert werden, aber die Söflinger trafen ihre FreiwĂŒrfe und gewannen somit das Spiel letztendlich mit 83:76.

Der Frust saß tief in den Echazballern, wollte man doch unbedingt die Saison ohne Niederlage abschließen. Nach den ersten Biertropfen in der Kehle und den Aufmunterungen von der Zwoiden und den besten Fans, die die weite AuswĂ€rtsreise auf sich genommen haben, sind schließlich alle DĂ€mme in der Kabine gebrochen. Bei knallender Mallemusik und einigen Bier- und Sektduschen wurde lautstark gefeiert. Chris stimmte die Jungs lauthals ein: „Oberliga, Oberliga, hey, hey, Oberliga, Oberliga, hey, hey!“. Der Abend wurde noch lang. Nach einigen Pizzen vor der Halle (Danke an Benni!) wurden die hungrigen Jungs versorgt und vor dem totalen Alkohol Absturz auf nĂŒchternem Magen verschont. Die 1,5h RĂŒckfahrt war gefĂŒhlt 15 min lang (ob es wohl an Hanni’s Fahrstil lag?) und zum Abschluss ging es noch auf ein paar Absacker in die Tangente. Was ein Abend! Die richtige Aufstiegsparty folgt am 29.3. Und wie alle wissen: Die Echazballer können nicht nur ballen, sondern auch feiern! In diesem Sinne: „One, two, three, Family!“

Basketball Herren 2 – AuswĂ€rtsniederlage in Reutlingen

Am Sonntagnachmittag traf die Zwoite der Echazballer im Derby auf die TSG Reutlingen Ravens 3. Zu Beginn des ersten Viertels klappte was sich die K’furter vorgenommen hatten sehr gut. Die Ansage war: Starke Defense und aus den daraus resultierenden Fastbreaks profitieren. Somit fĂŒhrten die Echazballer zu Beginn des ersten Viertels, doch kurz vor Schluss des Viertels wollte der Ball nicht mehr in den Korb, wodurch sich die Reutlinger bis auf zwei Punkte an die GĂ€ste herankĂ€mpfen konnten (21:23). Im zweiten Viertel ereignete sich das, was es unbedingt zu vermeiden galt: Die Reutlinger kamen durch eine teils lasche Defense und einer zu unstrukturierten Offense von Seiten der K’furter in FĂŒhrung. Die Reutlinger zogen mit drei aufeinanderfolgenden Dreiern davon und gingen mit einer 10 Punkte FĂŒhrung in die Halbzeit (45:35). In der Halbzeit versuchte das Trainerkonglomerat den MĂ€nnern der Zwoiten klarzumachen, dass noch nichts verloren sei und welche Stellschrauben zu drehen wĂ€ren, um die Ravens zu schlagen. Nach einem guten Start in die zweite HĂ€lfte zeigten die Reutlinger jedoch wieder ihre Dominanz unter dem Korb und ihre Treffsicherheit, wodurch sie ihre FĂŒhrung auf 15 ZĂ€hler ausbauen konnten (69:54). Die Echazballer hatten einfach nichts entgegenzusetzen, was sich im vierten Viertel nochmal deutlich zeigte. Nach einer deutlichen Niederlage (89:69) fuhren noch einige Spieler nach Söflingen, um doch noch etwas feiern zu können: Die Erste der Echazballer ist trotz Niederlage gegen Söflingen rechnerisch uneinholbar Erster der Landesliga und somit vorzeitig aufgestiegen. GlĂŒckwunsch!!!