Am 4. Spieltag der Saison ging es für die Echazballer aus Kirchentellinsfurt nach Sindelfingen. Beide Teams hatten in ihren vorherigen Spielen gegen MTV Stuttgart 2 gewonnen und wollten die positive Stimmung aufrechterhalten.
Von Anfang an entwickelte sich ein knappes Spiel, in dem insgesamt 13 Gleichstände und 14 Führungswechsel gab. Aber erstmal der Reihe nach. Lukas Ertel war bereits hellwach und konnte mit starker Verteidigung sowie viel Zug zum Korb die ersten Punkte der Bigs Knobelspieß und Hirn vorbereiten. Es folgte die höchste Führung im Spiel: 10:21 nach 7 min im ersten Viertel, am Ende stand es 15:22. Die Plays der Echazballer funktionierten und die Würfe fielen.
Im 2. Viertel hatte Sindelfingen genug und stellte auf eine 2-3 Zonenverteidigung um, die die Schnelligkeit aus dem Spiel nahm. Offene Dreier waren da, konnten von den Echazballern aber nicht genutzt werden. Hier konnte Jakob Büttner glänzen, welcher die Pässe auf den Lowpost in Punkte verwandelte. Halbzeit 37:37.
Auch im 3. Viertel ging es so weiter. Die Echazballer konnten sich nicht weiter als 6 Punkte absetzen, und Sindelfingen kam mit viel Einsatz am offensiven Brett sowie guten Backdoor Cuts zu einfachen, aber hart erarbeiteten Punkten. Die Körperlichkeit hat sich auch in die Verteidigung der Sindelfinger übertragen, besonders TBK Topscorer Dennis Werner hatte bei einigen Drives keine Fouls bekommen und sich bei den Schiedsrichtern zu sehr beschwert und ein technisches Foul bekommen. Wieder Gleichstand nach Ende des dritten Viertels: 65:65.
Den Zuschauern wurde im vierten Viertel ein spannendes Spiel geboten: Ein Dreier mit Brett sorgte bei Sindelfingen für die erste Führung seit dem zweiten Viertel mit 71:68. Daraufhin folgte ein Schlagabtausch in beide Richtungen, bis Sindelfingen 1:30 min vor Ende mit 75:74 immer noch knapp vorne lag. Dennis Werner wurde wieder gefoult und dieses Mal hatte sich der Gegner beschwert und das technische Foul bekommen. Ohne Nervosität verwandelte Werner alle 3 Freiwürfe verwandelt. 53 Sekunden vor Ende dann der Dagger Dreier von Rick Bilge – mit insgesamt 5 Dreiern hatte dieser einen starken Tag von außen und bestrafte Sindelfingen für die schwache Defense an der Dreierlinie. Führung 75:80. Sindelfingen traf am Ende nur noch einen von vier Freiwürfen und somit stand am Schluss 76:80. Die Echazballer belohnen sich mit einem echten Arbeitssieg, nicht schön, aber effektiv!
