Am Sonntagabend stand das erste Spiel im neuen Jahr und gleichzeitig das erste Spiel der Rückrunde an. Die Echazballer waren zu Gast beim Tabellenführer BG Tamm/Bietigheim. Von Beginn an war klar, dass man nichts zu verlieren hatte und genau mit dieser Einstellung ging das Team auch in die Partie. Dennoch war man im ersten Viertel noch nicht ganz auf Augenhöhe und geriet früh ins Hintertreffen. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen konsequent, sodass man das erste Viertel mit 21:13 abgeben musste.
Im zweiten Viertel entwickelte sich ein deutlich offeneres Spiel. Mit guter Verteidigung und strukturierten Angriffen konnte man die ersten fünf Minuten ausgeglichen gestalten und den Tabellenführer immer wieder auf die Probe stellen. Trotzdem ging man mit einem Rückstand von 41:31 in die Halbzeitpause. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die schwache Dreierquote sowie zu viele kleine Unachtsamkeiten und Foulprobleme. Insgesamt war die Schiedsrichterleistung an diesem Abend sehr fragwürdig, da zahlreiche Pfiffe kaum nachvollziehbar waren und den Spielfluss deutlich beeinflussten.
Nach der klaren Halbzeitansprache von Coach Gärtner „Wir haben hier eine Chance zu gewinnen, wir sind gut im Spiel, auch mit nur zehn Punkten Rückstand“ kam das Team stark aus der Kabine. In den ersten fünf Minuten des dritten Viertels verkürzte man den Rückstand schnell auf fünf Punkte, da offene Würfe fielen und die Verteidigung sehr aggressiv agierte. Leider ließ danach die Konsequenz nach, sodass man in der zweiten Hälfte des Viertels nur noch vier Punkte erzielte. Mit insgesamt 14 Punkten in diesem Abschnitt lag man vor dem letzten Viertel mit 59:45 zurück.
Im Schlussviertel fanden dann endlich auch die Dreier ihr Ziel. Insgesamt fünf erfolgreiche Distanzwürfe brachten die Echazballer noch einmal heran, und in den letzten drei Minuten kämpfte man sich bis auf sieben Punkte heran. Trotz einer starken Aufholjagd reichte es am Ende nicht mehr, und man musste sich beim Tabellenführer knapp mit 79:72 geschlagen geben.
Nächste Woche Samstag um 18 Uhr steht bereits das nächste Highlight an, wenn man zu Hause den Rivalen aus Ulm empfängt.
